Obwohl es Bitcoin im Jahr 2021 nicht gelungen ist, die 100.000-USD-Marke zu knacken, gehen Experten davon aus, dass dieser Bereich immer noch erreichbar ist, wenn BTC Gold einen Marktanteil abnimmt, wenn auch über einen längeren Zeitraum.

In einer am Dienstag an die Anleger veröffentlichten Mitteilung schrieb Zach Pandl, Co-Leiter der globalen FX- und EM-Strategie von Goldman Sachs, über die Hypothese, dass der BTC-Preis steigen kann, wenn BTC in den nächsten fünf Jahren 50% des Wertaufbewahrungsmarktes einholt, was einer durchschnittlichen annualisierten Rendite von 18% entspricht.

Derzeit liegt die Marktkapitalisierung von BTC bei 884 Milliarden USD. Goldman Sachs schätzt die floatbereinigte Marktkapitalisierung von BTC auf unter 700 Milliarden USD, was einem Fünftel des Wertaufbewahrungsmarktes entspricht. Der besagte Markt ist allerdings noch nicht überfüllt. Der einzige andere Teilnehmer von Goldmans Wertaufbewahrungsmarktes ist Gold mit einer aufgrund verfügbaren Investition von 2,6 Billionen US-Dollar.

Trotz seiner Höhen und Tiefen gelang es Bitcoin dennoch, die Rendite-Scorecard 2021 von Goldman Sachs mit über 60% Jahresrendite zu übertreffen. Gold befindet sich mit einem Jahresverlust von 4% am letzten Platz.

Debatte um Energieverbrauch

Experten von Goldman Sachs prognostiziert, dass die Nachfrage nach BTC durch die heiße Debatte um den Energieverbrauch des Bitcoin-Netzwerks nicht beeinträchtigt wird. Während eine aktuelle Studie zeigt, dass das Bitcoin-Ökosystem achtmal so viel Energie verbraucht wie Google und Facebook zusammen, schätzt die New York Digital Investment Group, dass Bitcoin-Mining in den nächsten zehn Jahren nicht mehr als 0,4% des weltweiten Stromverbrauchs ausmachen wird.

Im Jahr 2021 erlebte Bitcoin viele Höhen und Tiefen. Viele Experten gingen davon aus, dass BTC die 100.000 USD sehen würde. Der Markt entschied sich allerdings dagegen und der Kurs schloss mit 47.000 USD ab, nachdem BTC im November ein Allzeithoch von 69.000 USD erreicht wurde.

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